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Dyjský náhon coby důležitá technická památka

Der Thayamühlbach als Grenzgänger

Der Thayamühlbach ist ein künstlich angelegter Kanal, der bei Krhovice/Gurwitz von der Thaya abzweigt und nach knapp 32 Kilometern bei Hevlín/Höflein wieder in diese mündet. Auf seinem Lauf kommt er nicht nur auf österreichisches Gebiet und führt sogar in das Stadtzentrum vom Laa.

 

Zweimal benötigt der Thayamühlbach für sein Fortkommen ein Aquädukt. Danach führt die Staatsgrenze  auf mehreren Abschnitten entlang des Kanals. Auf seinem Verlauf versorgt er einst mehrere Mühlen und Kleinkraftwerke mit Wasserkraft, er speist auch Fischteiche wie zum Beispiel Horní und Dolní Jaroslavický rybník. Etwa 20 Kilometer mühlbachaufwärts liegt die seine bedeutendste Mühle, die Mühle von Slup. Sie wurde im Mittelalter von der lokalen Müller-Bruderschaft errichtet. Dann erhält sie ihr heutiges Aussehen im Stil der Renaissance.

 

Zu kommunistischen Zeiten mahlt die landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft bis 1957 ihr Korn. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wird sie 1993 zum nationalen Kulturdenkmal erklärt. Der Thayamühlbach wird um 1300 angelegt. Um die Wasserkraft des Kanals, auch vor dem Hintergrund technischer Entwicklungen, bestmöglich nutzen zu können, wird er über Jahrhunderte hinweg immer wieder umgebaut, zum letzten Mal in den 1830er Jahren.

 

Heute ist er ein bedeutendes technisches Denkmal.

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