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Retzbach

Retzbach

Die Grenzübergänge zwischen Waldviertel und Weinviertel

Zum ersten Mal auf seinem Verlauf vom Norden Finnlands bis nach Südosteuropa kommt der Iron Curtain Trail, auf der Linie zwischen Retz und Znojmo/Znaim, in ein Weingebiet. Bis dahin prägen Wälder und Küstengebiete die Landschaft. Während es Hardegg noch auf einen Waldanteil von 90 % bringt, kommt er in den beiden Nachbargemeinden Retz und Retzbach auf höchstens 11 %. Hier erfolgt der Übergang vom Wald- ins Weinviertel.

Die Bezeichnung Wald- und Weinviertel gibt es unter diesen Namen erst seit 1867. Bis dahin heißen sie, in Anlehnung an die Kreisstruktur Böhmens, „Kreis Ober-Manhartsberg“ und „Kreis Unter-Manhartsberg“. Der etwa 30 Kilometer südliche von Retz stehende Manhartsberg ist präsent wie wenige Berge im Osten Österreichs. Sein höchster Punkt liegt 537 Meter über dem Meer, gekrönt von einem Gipfelkreuz.

Sein Fundament bildet, wie auch das Waldviertel, der harte Granit der Böhmischen Masse – das älteste Gebirge Österreichs. Das Weinviertel ist hingegen auf der Molassezone aus Ton, Schluff, Sand und Kies gebettet – Österreichs jüngster geologischen Zone. Die beiden geologischen Zonen trennen über 300 Millionen Jahre.

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