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Lázně Sedlec

Sedlec u Mikulova

Die grenzüberschreitende Anziehungskraft der Heilquellen von Sedlec bei Mikulov

1362 wird östlich von Mikulov zum ersten Mal ein Kurbad erwähnt, deren heilende Wässer aus schwefelhaltigen Quellen sprudeln. Die Geschichte des einstigen Kurortes des heutigen Sedlec ist lang, sie beginnt sie schon vor 1362.

Die einstigen Ortsnamen „Woisprunie“ und „Foydasprunn“ sind ein Hinweis auf das Bestehen einer Quelle. Seit 1945 heißt der Ort Sedlec, bis dahin seit dem 17. Jahrhundert Voitelsbrunn. 1680 wird die Schwefelquelle von der Adelsfamilie Dietrichstein erworben. Hundert Jahre später wird das Bäderhaus zu einem fürstlichen barockem Kurbad ausgebaut. Bis zu 1000 Gäste kommen Jahr für Jahr aus Mähren und Niederösterreich, ab 1872 auch mit der neuen Eisenbahn.

Sie plagen Rheuma und Hautkrankheiten. Die schwefelhaltigen Mineralwässer bescheren ihnen eine lindernde und heilende Wirkung. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg wird das Kurbad geschlossen. Heute befinden sich im ehemaligen Kurhaus das Gemeindeamt von Sedlec und Bibliothek mit Gesellschaftsraum. Das umgebende Areal wird für gesellschaftliche und kulturelle Veranstaltungen genutzt.

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