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České Velenice

Česká Velenice und Gmünd

Eine bewegte Zeitreise zu den Eisenbahn-Schauplätzen von České Velenice und Gmünd

1874 brechen für die Region mit dem vollständigen Betrieb der Franz-Josefs-Bahn neue Zeiten an. Entgegen den Wünschen von Gmünd wird der Bahnhof außerhalb, in der Gemeinde Böhmzeil, die Eisenbahnwerkstätte auf dem Gebiet von Wielands errichtet. 1920 wurde die alte Grenze zur Staatsgrenze. Der Friedensvertrag von Saint Germain begründet eine Änderung des Grenzverlaufs zugunsten der neuen Tschechoslowakei.

Die begehrlichen Blicke gelten dabei den Eisenbahnwerkstätten mit seinem Umfeld. Die neue Grenze wird durch eine eigens angereiste Kommission mittels Abschreiten abgesteckt. Ihre Mitglieder werden von der Gmündner Bevölkerung mit Argwohn empfangen, sie fürchten auch um ihre Stadt. Gerüchten zufolge soll es sogar zu Sabotageakten gekommen sein. Aus den Gemeinden Unterwielands und Böhmzeil wird schließlich České Velenice. Dort ziehen nun tschechische Arbeiter zu. Im Herbst 1938 rücken Hitlers Truppen von Gmünd kommend in České Velenice ein.

Aus Unterwielands und Böhmzeil wird nun der Stadtteil Gmünd III. In den Eisenbahnwerkstätten müssen zwangsverpflichtete Tschechen und Kriegsgefangene für den Krieg arbeiten. Am 23. März 1945 legen Fliegerbomben der Alliierten die Werkstätten in Schutt und Asche.

Aus Gmünd III wird wieder die Stadt České Velenice mit Bahnhof. Der Bahnhof von Gmünd ist heute ein beliebter Knoten für Radausflüge mit der Waldviertelbahn – die Fahrräder fahren natürlich mit!

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