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Litschau

Die verführerische Kraft der Wälder um Litschau

Litschau

 Für die Römer gehört der große Nordwald jenseits der Donau, der „Silva Nortica“, zum Reich der Barbaren. Im 12. Jahrhundert setzt die wirtschaftliche Nutzung des Waldes ein, vor allem durch die Zisterzienser. Sie errichten in den Waldgebieten Klosterzellen. Im Jahre 1138 gründen diese das Stift Zwettl. Der Name leitet sich vom tschechischen „světlý“ ab und bedeutet „Lichtung“. Im 12. und 13. Jahrhundert werden zunehmend mehr Städte und Herrschaftssitze in den Waldgebieten errichtet, was die Veränderung der Waldlandschaft zur Folge hat.

Das heutige Bild der Waldviertler Landschaft erfährt damals seine Prägung. In der Neu- und Barockzeit kommen die Schlösser des Adels dazu, welche zugleich Zentren ihrer Waldimperien sind. Für den Waldviertler Dichter Robert Hamerling sind im 19. Jahrhundert die Wälder seiner Heimat, ein natürlicher Schutzwall gegen die slawische Gefahr. Die einsetzende romantische Verklärung des Waldviertels kann viele Bewohner nicht davon abhalten, auf der Suche nach Arbeit in die Städte abzuwandern. Einer von ihnen ist der Weber und Musiker Kaspar Schrammel aus Litschau.

Er zieht 1848 nach Wien und gründet dort ein Orchester. Dessen Musik wird als Schrammelmusik bekannt.

Seit 2007 kommt sie wieder zurück an ihre Wiege nach Litschau zum alljährlichen Schrammel.Klang.Festival, dem „Woodstock des Wienerliedes“.

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