Vysočina Region

Das Hochland zwischen Böhmen und Mähren

Felsen, Wälder, Moore und Wiesen

Unterschiedlich wie die Symphonien Gustav Mahlers, der hier aufwuchs, präsentiert sich die Region Vysočina an der Grenze zwischen Böhmen und Mähren. Das raue Hochland ist einerseits von den hohen Felsformationen Čtyři Palice und Devět skal, dem dichten Urwald Žákovy hory sowie geheimnisvollen Mooren und Teichen geprägt. Andererseits laden Blumenwiesen und Städte mit drei UNESCO-Denkmälern dazu ein, die harmonische Landschaft in aller Stille per Rad zu erkunden. Sowohl Genussradler als auch Aktivurlauber kommen auf diesem abwechslungsreichen Abschnitt des Iron Curtain Trail auf ihre Kosten.

Einen Zwischenstopp lohnt die Stadt Jihlava (Iglau) im Herzen der Region. Bekannt ist die Stadt wegen ihres einstigen Silberabbaus und der Tatsache, dass der Komponist Gustav Mahler hier den Großteil seiner Kindheit und Jugend verbracht hatte. Ihm zu Ehren findet jeden Sommer ein berühmtes Musikfestival statt. Wahrzeichen der Stadt ist das Muttergottestor im mittelalterlichen Stadtkern. Sehenswert ist auch ein Labyrinth aus geheimnisvollen Katakomben, das mit 25 Kilometern Länge das zweitlängste unterirdische Labyrinth Tschechiens ist.

Einem bezaubernden Marktplatz mit pastellfarbenen Renaissancehäusern verdankt die Stadt Telč (Teltsch) ihren Platz auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste. Ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe-Status hat die Wallfahrtskirche des hl. Johannes von Nepomuk auf Zelená Hora, die mit ihrer außergewöhnlichen Architektur Besucher aus nah und fern anzieht. Das Städtchen Třebíč (Trebitsch) ist mit seinem jüdischen Viertel die dritte UNESCO-Weltkulturerbe-Sehenswürdigkeit auf dem Iron Curtain Trail-Streckenabschnitt im Hochland zwischen Böhmen und Mähren.

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